Cordyceps Ophiocordyceps sinensis

Der tibetische Name des chinesischen Raupenpilzes ist "Jartsa Gunbu" ("Winterwurm-Sommergras").

 

Der Chinesische Raupenpilz - auch bekannt als Cordyceps - stammt ursprünglich aus dem Hochland des Himalaya und wächst dort auf 3000-5000 m Höhe in Raupen der Gattung Thitarodes heran. Seine Sporen gelangen auf die Haut der Raupen dieser speziellen Nachtfalterart und werden im Herbst durch chemische Signale der Raupe aktiviert. Daraufhin wächst das Myzel in ihr heran, bis der Pilz die Raupe im Frühling des folgenden Jahres dazu bringt, sich mit dem Kopf nach oben ein paar Zentimeter unter der Erde zu vergraben. Aus dem Raupenkopf wächst dann der fingerartige, 8-15 cm lange, braune Fruchtkörper heraus. Man findet den Cordyceps in den Bergregionen Chinas, Nepals, Indiens und Bhutans. Der seltenen Pilz war im alten China so begehrt, dass er dem Hofstaat des Kaisers vorbehalten war und in Gold aufgewogen wurde. Auch heute noch sind wild gesammelte Raupenpilze sehr teuer. In Teilen von Tibets Hochland stellt das Sammeln des Raupenpilzes die wichtigste Einnahmequelle dar. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, wird das Pilzmyzel heute in großem Stil auf Nährlösung gezüchtet.

 

Der tibetische Name des Raupenpilzes "Jartsa Gunbu" bedeutet wörtlich "Winterwurm- Sommergras". Er wird schon seit mindestens 1000 Jahren gesammelt und genutzt und genießt ein sehr hohes Ansehen in der Traditionellen Tibetischen sowie Chinesischen Medizin. Cordyceps hat als Tonikum einen ähnlichen Stellenwert wie der Reishi und wird vor allem in China zur Behandlung einer Vielzahl von Leiden sowie zur Erhaltung der Vitalität und der Libido eingesetzt. Außerdem steigert der Cordyceps Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Angeblich sind die Erfolge der chinesischen Athleten bei den Olympischen Sommerspielen 1992 auf die Einnahmen des Raupenpilzes zurückzuführen. Mittlerweile steht Cordyceps auf der Liste der verbotenen Dopingmittel. In der westlichen Welt sind heute Cordycepspulver und -extrakte aus Myzelflüssigkulturen sehr gefragt, die in der Regel einen weitaus höheren Cordycepingehalt aufweisen als der wild gesammelte Pilz. Cordyceps Präparate sind u. a. beliebt als Anti Aging Mittel und zur Stimmungsaufhellung. Nebenwirkungen des Cordyceps sind bisher keine bekannt.

 

Neben Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Aminosäuren enthält Cordyceps eine Vielzahl an weiteren pharmakologisch aktiven Substanzen. Sein interessantester Inhaltsstoff ist wohl das Cordycepin, das von seiner Struktur her dem Adenosin sehr ähnlich ist, einem Baustein der DNA. Dadurch ist das Cordycepin in der Lage, körpereigene Zellen zu „reparieren“ und hat einen positiven Einfluss auf viele biochemischen Prozessen im menschlichen Organismus.

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