Pfefferminze

Mentha x piperita

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Die ausdauernde, winterharte Staude aus der Familie der Lippenblütler mit gegenständigen, gezahnten, länglichen Blättern und vierkantig behaartem Stil wächst zwischen 30-90 cm hoch. In ihrer Blütezeit zwischen Juni-August schmückt sich die Pfefferminze mit kugelförmigen, zart lila gefärbten Blüten. Wilde Minzarten sind in allen gemäßigten Klimazonen verbreitet - die heute gebräuchlichste, besonders heilkräftige Pfefferminze entstand aus einer Kreuzung von Bachminze und Waldminze.

Verwendung

Seit jeher ist die Minze als eines der wichtigsten Heilkräuter mit umfassender Wirkungsweise weltweit in Gebrauch, z. B. als Tee, Gewürz, ätherisches Öl oder frisch als Zutat zu Salaten und Speisen. In vielen arabischen und nordafrikanischen Ländern ist Minztee das Nationalgetränk.


Pfefferminze wird auch gerne zur Aromatisierung von Süßigkeiten und Eis verwandt. Auch als Cocktailzutat (Mojito) und als Zutat in Likören ist die Minze beliebt. Getrocknete Minze kann auch Räucher- und Rauchmischungen beigemengt werden. Das Pfefferminzöl ist mit seinen ätherischen Eigenschaften ein in der Kosmetik– und pharmazeutischen Industrie bedeutendes ätherisches Öl.

Inhaltsstoffe

Die wertvollsten Inhaltsstoffe der Minze sind seine ätherischen Öle, vor allem das Menthol. Außerdem enthalten sind Gerb- und Bitterstoffe, Flavinoide, Enzyme u. a.

Wirkung

Am bekanntesten ist sicher die volksmedizinische Nutzung der Minze als Tee bei Übelkeit und Magenbeschwerden sowie als ätherisches Öl zur Inhalation bei Erkältungen. Darüber hinaus hilft die Minze allerdings auch noch bei einer Vielzahl weiterer Beschwerden wie Krämpfen, Gallen- und Leberbeschwerden, Appetitlosigkeit, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Nervosität etc. etc. Weniger bekannt ist, dass die Minze als Venuskraut auch luststeigernde und fruchtbarkeitsfördernde Eigenschaften hat – besonders belebend ist ein gemeinsames Bad in einem Minzaufguß.

Nebenwirkungen

Bei besttimmungsgemäßem Gebrauch von Pfefferminztee sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Pfefferminzöl kann bei Menschen mit empfindlichem Magen zu Magenreizungen führen, selten werden auch allergische Reaktionen beobachtet. Das Öl sollte nicht bei Säuglingen und während der Schwangerschaft verwendet werden. Zu Vergiftungserscheinungen kommt es erst bei Einnahme von sehr hohen Dosen an Menthol.

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