Melisse
Melissa officinalis
Die Zitronenmelisse ist ein ausdauernder, nach Zitrone duftender 30 – 90 cm hoher Lippenblütler. Ursprünglich in Vorderasien heimisch hat sich die Melisse über den Mittelmeerraum bis in die gemäßigten Zonen Mitteleuropas verbreitet. Im Mittelalter wurde sie in den Klostergärten kultiviert.
Verwendung:
Volksmedizinisch hat die Zitronenmelisse als Tee oder Likörzutat (Melissengeist) große Bedeutung. Der Melissengeist stammt aus den Klostergärten der Karmeliter und ist ein Destillat aus Melissenblättern, Zitronen - und Orangenschalen und diversen Gewürzen. Verwendet wird die Zitronenmelisse auch als Küchenkraut zur Zubereitung diverser Speisen und Getränke.
Inhaltsstoffe:
Die Melisse enthält viele ätherische Öle: Citral, Citronellal, Geraniol und Linalool u. a., außerdem Gerbstoffe, Harz, Schleim und Bitterstoffe.
Wirkungen:
Ihre balsamischen ätherischen Öle sind hauptverantwortlich für die wohltuenden Eigenschaften der Melisse: Sie wirkt entspannend, beruhigend, schlaffördernd und angstlösend aber auch stärkend und erfrischend. Ihre antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften können z. B. zur Behandlung von Herpes genutzt werden.
Nebenwirkungen:
Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Auch das allergische Potential wird als sehr gering eingeschätzt.
Pflanzenliste
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News
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Vergessenes Wissen - Int. Heilkräutertage 2012
07.06.2012
Mit: Wolf-Dieter Storl, Josef Karl, Susanne Fischer-Rizzi, Nana Nauwald, Roger Kalbermatten, Christian Rätsch, Bruno Vonarburg u.a.
