Johannisbeerblätter, schwarze

Ribis nigrum (folia)

  • schwarze Johannisbeere
  • Blüte der Schwarzen Johannisbeere
    © ProSpecieRara, Martin Frei


Der Schwarze Johannisbeerstrauch kommt in den gemäßigten Zonen Europas meist kultiviert in Hausgärten, seltener wild an Wald- und Wegrändern vor. Der sommergrüne Strauch mit 3-5-lappigen Blättern, kleinen glockenförmigen grünlich-gelben Blüten und blau-schwarzen aromatischen Beerenfrüchten wird 1-2 m hoch. Der Strauch war ursprünglich im nördlichen Mitteleuropa beheimatet und wurde vom Menschen in Mittel – und Osteuropa verbreitet.

Verwendung

Die Heilwirkungen der Schwarzen Johannisbeerblätter sind schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt – die Blätter werden als Zutat in aromatischen Haustees traditionell sehr hoch geschätzt. Aber auch als fruchtige Komponente in verschiedensten Rezepten von eingelegtem Obst und Gemüse über Süßspeisen bis zu Bowlen sind Johannisbeerblätter beliebt. In der Maibowle sind Johannisbeerblätter neben Waldmeister, Pfefferminz- und Erdbeerblättern eine gern genutzte Zutat.

Inhaltsstoffe

Die Blätter der schwarzen Johannisbeere sind reich an Vitamin C. Außerdem enthalten sind Gerbstoffe und Flavinoide.

Wirkung

Die Blätter der schwarzen Johannisbeere stärken das Immunsystem und haben eine harn- und schweißtreibende Wirkung. Sie werden darüber hinaus traditionell verwendet bei Durchfall, Gicht, Keuchhusten, Migräne und Rheuma, außerdem zum Gurgeln bei Halsschmerzen und Munderkrankungen.

Nebenwirkungen

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Nebenwirkungen bekannt.

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